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Mittwoch, 7. Dezember 2016

Vickers, Waffenkultur und Sierra-313 - literarisch-taktisches Terzett

Hamburg (ww) Der US Army SFOD Delta-Veteran Larry Vickers zählt nicht nur zu den prominenten Schießausbildern und Beratern der Tactical Community. Er tritt regelmäßig auch als Autor in Erscheinung.
Sein deutscher Kollege Henning Hoffmann ("Feuerkampf und Taktik", "Waffenkultur", Akademie 0-500) hat bereits mehrfach Ausbildungen mit Larry in Europa organisiert. Jetzt macht er das zweite Werk aus der Reihe "Vickers Guide" in Zusammenarbeit mit Sierra-313 verfügbar:  AR-15, Band 1.

Taktische Zeichen als Patches bei Sierra-313

Hamburg (ww) Sierra-313 hat einmal mehr eine schöne Idee umgesetzt. So bieten die Hamburger jetzt taktische Zeichen als klettbare Patches an. Derzeit stehen neun verschiedene dieser Patches zur Auswahl: Aufklärer und dann noch acht weitere.

Bild: Sierra-313

Die schwarz auf oliv gestickten Patches messen 50mm Breite und 40 mm Höhe und lassen sich mittels Hakenklett auf Bekleidung und Ausrüstung anbringen. Kostenpunkt: 3,95 pro Patch.

www.sierra-313.de

Freundeskreis Seebataillon gegründet - willkommen an Bord!

Eckernförde (ww) Über das „Multitool der Marine, das Seebataillon, hatte der S&T-Blog bereits berichtet. Um so erfreulicher ist es, daß sich im Sommer 2016 ein Freundeskreis dieses Verbandes gegründet hat.
Folgende Meldung gebe ich daher gerne wider:
Gemäß dem Motto von Martin Luther King „Die Schönheit der aufrichtigen Bruderschaft und des Friedens ist kostbarer als Diamanten oder Silber oder Gold“ hat sich am 13. Juli 2016 der „Freundeskreis Seebataillon e.V.“ gegründet. Der Impuls dazu ging von aktiven Soldaten und ehemaligen Marineinfanteristen aus, die ihre bestehenden Netzwerke institutionalisieren wollten. Die sieben Gründungsmitglieder wollen sich künftig hauptsächlich dafür engagieren, die Partnerschaft zwischen Verein, Ehemaligen und Freunden und den Angehörigen des Seebataillons in Eckernförde mit Leben zu erfüllen. Bereits seit Gründung des Vereins bestehen vielseitige Verbindungen zu anderen nationalen und internationalen Organisationen, hauptsächlich aus dem Bereich Infanterie.
Die Kameradschaft verfolgt drei Ziele: Erstens die Förderung des Schulterschlusses aktiver und ehemaliger Marineinfanteristen, Marinesicherungssoldaten und Angehörigen des Seebataillons. Zweitens die Unterstützung von in Not geratenen Familienangehörigen, und drittens die Förderung des Ansehens und der Interessen des Seebataillons. „Mein Ziel ist es, den Freundeskreis als Verein in die Lage zu versetzen, zum Beispiel in schweren Zeiten für Familien auch finanziell einspringen zu können - sei es weil ein Soldat lange im Einsatz ist oder ihm im schlimmsten Fall etwas passiert ist“, sagt Bernhard Saß-Möbus. Der 1. Vorsitzende des Vereins ruft gleichzeitig alle Angehörigen und Freunde des Seebataillons sowie ehemalige Marineinfanteristen dazu auf, dem Verein beizutreten bzw. ihn mit Spenden zu unterstützen.
Auch der Kommandeur des Seebataillons, Fregattenkapitän Axel Meißel, lobt die Vereinsgründung: „Ich freue mich über die engagierte Unterstützung. Insbesondere die Wertschätzung unseres Einsatzes und der Zusammenhalt auch mit den Ehemaligen stellt die besondere und nachhaltige Kameradschaft der gesamten sogenannten grünen Marine heraus.“
Die Mitgliedschaft im Freundeskreis bietet Interessierten die Möglichkeit, die herausragende und fordernde Arbeit der Marineinfanteristen des Seebataillons zu unterstützen und regelmäßig Informationen über die Tätigkeit der Truppe zu erhalten, an regelmäßigen Treffen in Eckernförde eingeladen zu werden, sowie an sicherheitspolitischen Veranstaltungen teilzunehmen. Der jährliche Mitgliedsbeitrag im Freundeskreis Seebataillon e.V. beträgt 30,-€.
Wer Interesse an einem Kontakt oder der Mitgliedschaft im Freundeskreis hat, den Freundeskreis als Förderer finanziell unterstützen möchte oder mehr Informationen über den Verein erhalten möchte, kann sich gerne unter kontakt@freundeskreis.de an den Vorstand wenden. Weitere Informationen finden Sie unter: www.freundeskreis-seebataillon.de.

Ahoi Kameraden! Wir gratulieren zur Vereinsgründung, sagen gerne unsere Unterstützung zu und wünschen „immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!“

Sonntag, 4. Dezember 2016

Begadi FronTier One Bekleidungssystem im PenCott GreenZone

Dietingen (ww) Begadi hat eine neue Softshell-Bekleidungslinie in PenCott GreenZone auf den Markt gebracht. Das FronTier One Ultraleicht Bekleidungsystem ist exklusiv in Pencott Greenzone gefertigt. Sie besteht aus ultraleichtem Greenzone 50D Polyester, ist mit einer DWR (Durable Water Repellent) Beschichtung ausgestattet und IRR sicher. Damit ist das Bekleidungssystem die leichteste und flexibelste Bekleidung im Begadi-Portfolio.
Die FronTier One Softshell-Bekleidungssystem. (Foto: Begadi)
Zu dem System zählen Windproof Softshell Hose und Jacke sowie der Cold Weather Primaloft Anorak. Bei Jacke und Hose verzichtete Begadi bewusst auf eine Fleece- oder Isolierschicht, wodurch die Bekleidung sehr leicht ausfällt und bis zu fünf Mal schneller als normale Feldbekleidung trocknen soll. Sie kann ganzjährig getragen werden. Der als Schlupfjacke ausgeführte Anorak verfügt über eine Primaloft-Isolierschicht und bildet die Kälteschutzkomponente des Systems.
Weitere Informationen bei Begadi


www.begadishop.de

Samstag, 3. Dezember 2016

Kommentar: Kampf um die Köpfe statt Kampf um Kopfzahlen

Berlin (ww) Angesichts der immer komplexeren sicherheitspolitischen Herausforderungen bleiben die deutschen Streit- und Sicherheitskräfte auf erstklassiges Personal angewiesen. Wie ernst die Lage diesbezüglich aussieht, bekam der interessierte Bürger in den letzten Tagen gleich dreifach vor Augen geführt: In Köln flog beim Bundesamt für Verfassungsschutz ein per Stellenanzeige rekrutierter ehemaliger Porno-Darsteller als islamistischer Maulwurf auf. Die Bundesministerin der Verteidigung stellte ihre neue Personalgewinnungsstrategie vor, die u. a. die Einstellung von Schulabbrechern in die attraktive Arbeitgeberin Bundeswehr anregt, um deren Personalkörper flexibel atmen zu lassen. Und das doch noch prestigeträchtige Bundeskriminalamt konnte von 120 ausgeschriebenen neuen Kommissaranwärterstellen nur etwas mehr als die Hälfte besetzen, da die Kandidaten – immerhin Abiturienten – reihenweise am deutschen Rechtschreibtest scheiterten.

Bildung und Sicherheitspolitik stehen in engem Zusammenhang. Leider ist vor allem in Deutschland Bildung zu fachidiotischer Schnellqualifizierungsinflation degeneriert, bei der vor allem die gering qualifizierten Mitbürger auf der Strecke bleiben. Denn die sehen sich in der teuer beraten(d)en aber immer weniger produzierenden Wirtschaft kaum besser gestellt als die steigende Zahl der Metöken, die durch staatlich bereitgestelltes Brot und Spiele ruhig gehalten werden. Von daher bleibt auch abzuwarten, inwieweit Rekruten ohne Schulabschluss die Chance der Bundeswehr als Schule der Nation begreifen werden.

Der Bildungsmisere-Bumerang kommt jedenfalls alleine im Bereich der Sicherheitspolitik nun gleich mit doppelter Kraft zurück: Erstens ist das Interesse an Sicherheitspolitik generell relativ gering ausgeprägt – was sich nicht zuletzt an mangelnden Bewerberzahlen für die Streit- und Sicherheitskräfte widerspiegelt. Und zweitens sehen diese sich hierdurch wiederum genötigt, ihre Ansprüche anzupassen – ein Euphemismus für „senken“. So degeneriert selbst der „Kampf um die besten Köpfe“ zum bloßen „Kampf um Kopfzahlen“.

Gerade um wenigstens die im jüngsten Weißbuch vielbeschworene gesamtgesellschaftliche „Resilienz“ zu erreichen (ich plädiere nach wie vor, daß Wehrhaftigkeit der Anspruch sein muss), reicht aber selbst der Kampf um die Kopfzahlen nicht mehr aus. Um die besten Köpfe zu gewinnen, muss der Kampf bereits in den Köpfen beginnen – gefördert von einer wirklichen Bildungspolitik, die dabei hilft, gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge zu erkennen und so ihren Teil dazu beiträgt, den Bürger zu mehr Verantwortungsbereitschaft zu erziehen.

Jan-Phillipp Weisswange

Freitag, 2. Dezember 2016

Big Bang im Fokus - Polizeitrainer-Seminar über Kampf gegen militärisch organisierte Kleingruppen

Wiesbaden (ww) Paris, Brüssel, Nizza – das Wesen terroristischer Bedrohungslagen hat sich massiv erweitert. Europol erwartet in einem jüngst veröffentlichten Bericht „Changes in Modus Operandi of Islamic tate (IS) revisited“ weitere Angriffe, zumal der „Islamische Staat“ (IS) durch die US-geführte „Koalition der Willigen“ im Irak und Syrien zurückgedrängt werde und Kämpfer nach Europa fliehen würden. Auch die Sicherheitsbehörden in Deutschland stellen sich auf einen „Big Bang“ ein – einen terroristischen Angriff, der auf hohe Opferzahlen in kurzer Zeit zielt.
Kämpfer des "Islamischen Staates". Quelle: Screenshot
Ähnlich wie bei einer Amoklage auch, fällt den ersten Einsatzkräften vor Ort als „First Responder“ eine Schlüsselrolle zu. Sie müssen die Angreifer lokalisieren, isolieren und – ggf. bereits vor Eintreffen von Spezialkräften – schließlich neutralisieren. Dennoch gibt es erhebliche Unterschiede beim taktischen Vorgehen. Grund genug also für den Verein „Polizeitrainer in Deutschland e. V. (PiD) sich des Themas anzunehmen. Rund 90 Kolleginnen und Kollegen  konnte das Team um „Ecko“ Niebergall Anfang November 2016 im Taunus zum PiD-Fachseminar „Kampf gegen militärisch organisierte Kleingruppen“ begrüßen.

Freitag, 25. November 2016

Lagefortschreibung LASER: MBDA testet neuen Effektor erfolgreich

Schrobenhausen (ww) Vom 4. bis zum 14. Oktober hat MBDA Deutschland einen neuen Hochenergie-Lasereffektor auf einem Truppenübungsplatz an der deutschen Ostseeküste getestet. Wie das Unternehmen Mitte November mitteilte, wurde das System bei der Versuchskampagne erstmals unter realen Umwelteinflüssen erprobt.

Der MBDA Hochenergie-Lasereffektor. Bild: MBDA

Gegenstand der Testreihe war schwerpunktmäßig die Erprobung des Strahlführungs- und Trackingsystems bis zur simulierten Bekämpfung von Luftzielen. Dazu wurden die Ziele voreingewiesen, mit einem Beleuchtungslaser bestrahlt, durch die Trackingsoftware verfolgt und ein Zielpunkt auf dem Ziel über längere Zeit gehalten. Die als Flugziel agierenden Quadcopter führten hierbei unterschiedliche und teilweise hochdynamische Bewegungen in verschiedenen Entfernungsbereichen durch.

„Die erfolgreichen Tests  haben gezeigt, dass das Gesamtsystem einen hohen technologischen Reifegrad erreicht hat und wir damit eine Führungsposition im Bereich  Hochenergie-Lasereffektoren einnehmen“, so Thomas Gottschild, Geschäftsführer der MBDA Deutschland GmbH.

MBDA sieht durch die Tests die Funktionsweise des Gesamtsystems und die Leistungsfähigkeit des verbesserten Trackingsystems bestätigt. Trotz teilweise widriger Wetterbedingungen wie Starkregen und Sturm konnten alle Ziele erfolgreich getrackt werden. In Abendversuchen bewies der Demonstrator seine Fähigkeit, Ziele auch bei schlechten Sichtbedingungen zu finden und zu verfolgen. In anderen Versuchen simulierte das Laserteam die Abwehr eines Schwarmangriffs, wobei schnelle Zielwechsel auf Ziele aus unterschiedlichen Richtungen durchgeführt wurden.

Der neue Systemdemonstrator baut auf den Erfahrungen der bisherigen Laseraktivitäten und den bereits erprobten Technologien auf.  Er ist in einem Container integriert und verfügt über ein hochdynamisches 360-Grad-Strahlführungssystem.  Das System der MBDA Deutschland zeichnet sich durch hohe Präzision, Skalierbarkeit der Wirkleistung sowie geringe Logistik-Kosten aus. Durch die Nutzung einer Spiegeloptik können weit höhere Laserleistungen als die heute verfügbaren genutzt werden. Dadurch hat der Lasereffektor erhebliches Zukunftspotenzial.



www.mbda-systems.com